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Rentenversicherung

Weshalb reicht meine gesetzliche Rentenversicherung nicht aus?

Aufgrund von drei Faktoren ist die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung langfristig sehr problematisch und ein starkes Absinken des Rentenniveaus kaum zu vermeiden:

  1. Der demographische Faktor: Es werden immer weniger Kinder geboren, die aufgrund einer steigenden Lebenserwartung der Menschen eine immer grössere Rentenlast finanzieren müssen. Dies führt zu immer geringeren Einnahmen bei ständig steigenden Ausgaben.
  2. Hohe Arbeitslosigkeit: In die Rentenkasse zahlen nur Arbeitnehmer ein, die auch einen Job haben. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit verschiebt sich das Verhältnis von Einzahlern zu Rentnern ins Negative.
  3. Generationenvertrag: Aufgrund des Generationenvertrages finanziert ein Beitragszahler nicht seine eigene Rente, sondern die der jetzigen Renter. Später wird seine Rente dann wiederum von der nachfolgenden Generation finanziert. Der jetzige Beitragszahler baut also kein eigenes finanzielles Vermögen auf und muß darauf vertrauen, dass die nachfolgende Generation auch tatsächlich in der Lage ist, seine Rentenansprüche zu finanzieren.

Grundlagen der Riester-Rente

Die Riester Rente ist eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge. Maximale Förderung erhält, wer inklusive der Förderung jedes Jahr 4% seines Bruttogehaltes spart. Die Riester Rente verbindet attraktive Renditen und hohe Sicherheit.

Staatliche Riester-Förderung

  • 154 Euro jedes Jahr für Sie
  • 154 Euro für Ihren Lebenspartner
  • 185 Euro für jedes Kind, das vor dem 01.01.2008 geboren ist
  • 300 Euro für jedes Kind, das ab dem 01.01.2008 geboren ist
  • 200 Euro einmalig für junge Leute, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • 678 bis 908 Euro jährliche staatliche Förderung für eine Familie mit 2 Kindern

Rechenbeispiel der Zulagenförderung einer Familie, Mann berufstätig, Frau Hausfrau, zwei Kinder (5 und 7 Jahre), Bruttoeinkommen des Vorjahres 33000 Euro:

Im Jahr 2012 zahlt die Familie in den Riester-Vertrag monatlich 53,50 Euro ein, dazu gibt der Staat dazu Grundzulage für beide Erwachsene monatlich 25,67 Euro, Kinderzulage für beide Kinder 30,82 Euro. So beträgt der Sparbetrag monatlich 110 Euro.

Wer wird gefördert?

  • pflichtversicherte Arbeitnehmer
  • Beamte
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst
  • Berufs- und Zeitsoldaten
  • Auszubildende
  • Eltern in Kindererziehungszeit
  • Wehr- und Zivildienstleistende

Vorteile der Riester-Rente

  • Bis zu 70% staatliche Förderung
  • Steuerersparnis wg. Sonderausgabenabzug
  • Bis 30% Einmalzahlung bei Rentenbeginn
  • Vererbbarkeit des Rentenanspuchs
  • Garantierte lebenslange Rente
  • Flexibler Rentenbeginn
  • Hartz IV-sicher

Rürup-Rente: Überblick

Seit Anfang 2005 gibt es eine weitere Möglichkeit der staatlich geförderten Altersvorsorge – die Rürup-Rente. Auch als Basisrente bezeichnet – ist sie speziell für Selbstständige, Freiberufler und Gutverdienende interessant, denn sie können einen besonders hohen steuerlichen Vorteil nutzen

Was ist die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente ist eine Form der staatlich subventionierten Altersvorsorge. Die auch als Basisrente bezeichnete Form der Vorsorge ist nicht umlagefinanziert sondern kapitalgedeckt. Die hohen Steuervorteile machen die Rürup-Rente besonders attraktiv. Sie wird lebenslang verrentet. Die Auszahlungen sind ab dem 60. Lebensjahr möglich. Der angesparte Betrag darf nicht in einer Summe ausgezahlt werden, da sie kein Kapitalwahlrecht bietet.

Wem nutzt die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente ist eine sehr sichere Altersvorsorge, gerade für die Selbstständigen und Freiberufler. Dieser Personenkreis kann nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und erhält deshalb später keine Rentenzahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Selbstständigen und Freiberufler können auch keine Riester Rente abschließen, damit sie dennoch für ihre Altervorsorge sorgen können, gibt es die staatlich geförderte Rürup-Rente.

Die Rürup-Rente war eigentlich nur für die Selbstständigen oder Freiberufler gedacht, aber sie ist auch häufig für Besserverdiener wie leitenden Angestellten und für Beamten sehr interessant. Gerade sie haben oft hohe steuerliche Belastungen durch ihr Einkommen. Dagegen bietet die Rürup-Rente steuerliche Vorteile für das Einkommen dieses Personenkreises an.

Vorteile der Rürup-Rente

Die Rürup-Rente ist mit dem Angesparten Vorsorgekapital nicht pfändbar. Dadurch kann das gesparte Kapital nicht im Falle der Arbeitslosigkeit beim Arbeitslosengeld II berücksichtigt werden. Die Rürup-Rente ist somit Hartz-IV-fest.

Einen wichtigen Vorteil hat die Rürup-Rente gerade für die Selbständigen, dadurch dass die Rürup-Rente eine sehr hohe Flexibilität in der Einzahlungshöhe bietet. Die Beiträge können in festen monatlichen Beträgen oder als Einmalzahlung am Jahresende eingezahlt werden.

Unterschiede der Rürup-Rente zur Riester-Rente

Die Rürup-Rente stellt keine zweite Riester-Rente dar. Zwar belohnt der Staat die private Altervorsorge, jedoch wird die Rürup-Rente nicht mit Zulagen vom Staat gefördert. Im Gegensatz zur Riester-Rente erfolgt die Förderung durch die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten. Dadurch vermindert sich das steuerliche Einkommen.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal besteht in der Möglichkeit der Riester-Rente, sich mit Eintritt ins Rentenalter einen Einmalbetrag auszahlen zu lassen. Die Höhe ist auf 30 Prozent der fälligen Leistungen beschränkt. Eine einmalige Auszahlung ist bei der Rürup-Rente nicht möglich.

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